Orthopädie und Traumatologie


Die Bezeichnung ORTHOPÄDIE wurde 1741 von einem Kinderarzt in Paris erstmals verwendet. Das Wort setzt sich aus zwei griechischen Wörtern zusammen, und zwar “ORTHOS” (gerade) und “PAIDION” (das Kind), bedeutet also etwa so viel wie “Kinder gerade machen”.


Auch die Orthopädie kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und geht in ihren Anfängen auf die griechische Medizin zurück, wo Luftkuren, Bäder und Apparate zum Geraderichten der Patienten verwendet wurden. Wie alle medizinischen Wissenschaften hat auch die Orthopädie in den letzten Jahren unvorstellbare Fortschritte gemacht und hat heute einen vorwiegend operativen Schwerpunkt (Gelenksspiegelungen und künstlicher Gelenksersatz).

Die konservative Orthopädie beschäftigt sich mit Störungen des Bewegungsapparates ebenso wie mit der Behandlung von Osteoporose oder der Arthrose.

Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist die Orthopädie im Kindesalter. Vieles, was im Erwachsenenalter zu bleibenden Problemen werden kann, lässt sich beim Kind noch richten oder begradigen. Eine wichtige Aufgabe des Orthopäden ist es, Krankheitsbilder früh genug zu erfassen und so zu behandeln, dass eine Operation nicht notwendig wird

Der Unfallchirurg ist aufgrund seiner umfassenden Ausbildung der “Hausarzt des Verletzten”. Idealerweise begleitet der Unfallchirurg seinen Patienten von der Erstversorgung bis zur Wiederaufnahme seines Berufes und / oder der sportlichen Aktivitäten.

Neben der Akutversorgung der verletzten Patienten ist die Endoprothetik (Gelenksersatz) in den letzten Jahren zu einem fixen Bestand des Versorgungsspektrums in der Unfallchirurgie geworden. Viele Operationen werden mittlerweile arthroskopisch durchgeführt (z.B. Meniskusoperation, Kreuzbandoperation) und verkürzen so oftmals die Dauer des Krankenhausaufenthaltes für den Patienten.